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Panikstörung mit Agoraphobie

Du leidest an einer Panikstörung mit Agoraphobie? Beziehungsweise hast den Verdacht, dass dem so sein könnte? Was aber zeichnet dieses Krankheitsbild genau aus? In unserem Beitrag verraten wir es Dir!

Was sind die genauen Panikstörung mit Agoraphobie ICD Kriterien?

Es ist nicht selten, dass eine Panikstörung in Verbindung mit einer Agoraphobie auftritt – leider. Um herauszufinden, ob man selbst darunter leidet, sollte man sich erst einmal aufmerksam die genauen Definitionen durchlesen.

Beginnen wir zunächst mit einer allgemeineren Definition: Jener über phobische Störungen. Hier sind die ICD 10 Kriterien:

Phobische Störungen: „Eine Gruppe Störungen, bei welcher Angst ausschließlich oder vorwiegend durch eindeutig definierte, an sich ungefährliche Situationen hervorgerufen wird. Infolgedessen werden diese Situationen in der Regel vermieden oder mit viel Furcht ertragen. Die Befürchtungen des Betroffenen können sich auf einzelne Symptome wie etwa Herzklopfen oder auch Schwächegefühl beziehen, oft gemeinsam mit sekundären Ängsten wie etwa vor dem Sterben, einem Kontrollverlust oder dem Gefühl, gleich wahnsinnig zu werden. Schon die Vorstellung, dass diese eine phobische Situation eintreten könnte, führt häufig zu Erwartungsangst. Phobische Angst tritt oftmals gleichzeitig mit einer Depression auf. Ob zwei Diagnosen, also phobische Störung und die depressive Episode, erforderlich sind, hängt von dem zeitlichen Verlauf der beiden Zustandsbilder sowie von den therapeutischen Erwägungen zum Zeitraum der Konsultation ab.“

Bei einer Agoraphobie richtet sich die Angst vor allem auf belebte Plätze, wo viele Menschen zusammenkommen/ wo es enger zugehen könnte. Das trifft beispielsweise auf Marktplätze zu (wörtlich übersetzt steht das griechische Wort agora für Marktplatz), aber auch öffentliche Verkehrsmittel, Lift, Kaufhäuser, etc. sind damit (unter anderem) gemeint.

Doch wie genau ist nun die Panikstörung mit Agoraphobie definiert?

„Es handelt sich um eine relativ gut definierte Gruppe an Phobien, mit Befürchtungen, sein Haus zu verlassen oder Geschäfte zu betreten, aber auch in Menschenmengen sowie auf öffentlichen Plätzen zu sein, des Weiteren alleine mit Bahn, Flugzeug oder Bus zu reisen. Eine Panikstörung kommt generell als häufiges Merkmal bei zurückliegenden oder gegenwärtigen Episoden vor. Depressive sowie zwanghafte Symptome und soziale Phobien werden als zusätzliche Merkmale ebenfalls festgestellt. Die Vermeidung phobischer Situation steht häufig im Vordergrund, einige Agoraphobiker erleben dabei nur wenig Angst, da sie phobische Situationen meiden können.“

Das Hauptmerkmal stellt also häufig die Agoraphobie dar. Panikattacken treten vor allem an den oben erwähnten Orten auf, man hat große Angst davor, diese überhaupt zu betreten. Vermeidet diese so gut es geht.

In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich die wichtigsten Symptome einer Panikattacke einmal genauer anzusehen:

  • Atemnot

  • Herzrasen

  • Schwindel

  • Ohnmacht

  • Erbrechen

  • Übelkeit

  • Magenschmerzen

  • Verstopfung

  • Durchfall

  • vermehrter Harndrang

  • Frösteln

  • Zittern

  • Schweißausbrüche

  • Hitzewallungen

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • Enge in der Brust

  • Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen

  • Mundtrockenheit

  • Kloß im Hals

  • Kribbeln in den Fingern

  • Taubheit in den Fingern

  • Gefühl, dass das sehr unwirklich ist

  • Gefühl, dass das jemand Fremdem passiert

  • Angst, man muss gleich sterben

  • Angst, sein Bewusstsein zu verlieren

  • Angst, vor dem Verlust der Kontrolle über sich

  • Angst, seinen Verstand jetzt zu verlieren

Ebenfalls sehr stark ausgeprägt ist die sogenannte Angst vor der Angst. Damit ist die Angst vor der nächsten Panikattacke gemeint. Diese lässt die nächsten Anfälle umso schlimmer und unüberwindbarer erscheinen.

An sich sind die körperlichen Symptome nämlich harmlos und stellen zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass es keine organische Ursache gibt. (Deshalb kann es sehr sinnvoll und ratsam sein, sich von einem Arzt des Vertrauens gründlich untersuchen zu lassen. Die Gewissheit, dass körperlich nichts vorliegt, dass man vollkommen gesund ist, kann eine erhebliche Entlastung und Beruhigung darstellen. Und der Panikattacke selbst einen Großteil ihres Schreckens nehmen.)

Um nie wieder in eine solch unangenehme Situation geraten zu müssen, setzt man auf Flucht und Vermeidung als Strategie. Man nimmt unzählige und lange Umwege in Kauf, Beeinträchtigungen der persönlichen Bewegungsfreiheit. All dies in der Hoffnung, dass die Panikattacken dann aufhören – was jedoch nicht der Fall ist. Vielmehr haben die Erfahrungen gezeigt, dass sie nun an anderen Orten auftreten – selbst dann, wenn man sich mehr oder weniger vollständig zurückgezogen hat, kaum noch vor die Tür geht. Das verstärkt natürlich nur noch das Gefühl, dem Ganzen hilflos ausgeliefert zu sein, man fühlt sich ohnmächtig und schwach – eine sehr belastende Situation!

Was sind mögliche Agoraphobie mit Panikstörung Ursachen?

Es ist nicht möglich, DIE eine Ursache ausfindig zu machen, die für alle Fälle zutrifft. Dies ist ja auch sehr verständlich, schließlich bringt jeder seine ganz persönliche Geschichte mit… Und es sind meist mehrere Faktoren, die hier zusammenkommen, die hier eine Rolle spielen. Umso wichtiger ist es daher, nicht den allgemeingültigen Aussagen blindlings zu vertrauen, sondern sie zu überprüfen: Passen sie zu dem einzelnen Fall?

Einige Gemeinsamkeiten sind jedoch immer wieder aufs Neue zu beobachten. So etwa der Umstand, dass viele der Betroffenen unsicher sind und nur wenig Vertrauen in sich und in ihre Fähigkeiten haben. Vielleicht, weil sie als Kind nur wenig Zuspruch, Liebe und Anerkennung erfahren haben – dies ist leider eine sehr häufige Ursache.

Auch ein traumatisches Erlebnis kann zu der Ausbildung einer Agoraphobie mit Panikstörung führen. Dies bildet häufig allerdings „nur“ den Auslöser – weitere Ursachen sollten deshalb mit einkalkuliert werden. Welche Erfahrungen dies sein können? Häufig handelt es sich dabei um Verlusterfahrungen wie etwa den Tod einer vertrauten Person, der Verlust der Arbeitsstelle oder eine als sehr schmerzhaft empfundene Trennung. Eine Missbrauchserfahrung, ein schwerer Unfall oder eine Krankheit können ebenfalls mögliche Gründe für das Entwickeln der Agoraphobie mit Panikstörung sein. Nicht immer ist man unmittelbar von den beiden letzten Beispielen betroffen.

Der übermäßige Konsum bzw. Missbrauch von Alkohol, Medikamenten oder Drogen kann ebenfalls zu einer Panikstörung mit Agoraphobie führen. Deshalb wäre es sehr wichtig, zu versuchen, den Konsum so gut es geht einzuschränken, oder es zumindest zu versuchen.

Häufig haben viele der Betroffenen auch niemals wirklich gelernt, die eigenen Bedürfnisse anzuerkennen – und vor allem anderen gegenüber einzufordern. Vielmehr haben sie ein hohes Harmoniebedürfnis, gehen Konflikten aus dem Weg, um nur ja keinen Ärger herauf zu provozieren. Dies führt nicht nur dazu, dass man ständig untergebuttert wird, dass manch einer einem dies als Schwäche auslegt. Sondern auch dazu, dass man sich anderen gegenüber (noch mehr) unterlegen fühlt – auch dies trägt mit zum Aufrecht erhalten einer Panikstörung mit Agoraphobie bei.