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Angststörung heilbar?

Du hast manchmal das Gefühl, dass Du die Angststörung niemals überwinden wirst? Dass sie Dich immer mehr oder weniger stark beherrschen wird? Ist die Angststörung heilbar oder nicht? Wir haben wertvolle Tipps und Infos für Dich – in dem folgenden Beitrag!

Angststörung überwunden – ein Erfahrungsbericht

Zunächst einmal: Die Angststörung ist heilbar – das zeigen die Erfahrungen immer und immer wieder. Auch, wenn sie sehr lange Zeit fortbestand, den Alltag, das Denken und das Fühlen mehr oder weniger völlig dominierten. Doch kann jeder Einzelne es schaffen, die Angststörung hinter sich zu lassen. Wie das gelingen kann, zeigt Dir die folgende Geschichte, die wir Dir nicht vorenthalten wollen:

Sarah, 37:

„Ich habe fünf lange Jahre unter einer schweren Angststörung gelitten, eine Zeit, die mir wie eine Ewigkeit vorkommt. Im Rückblick ist es merkwürdig, wie ich damals gelebt habe. Aber man findet sich in gewisser Weise auch mit der Situation ab, akzeptiert irgendwie, dass die Angst da ist. Wobei resignieren da vielleicht das bessere Wort ist.

Ich hatte eine schwere soziale Angststörung. Schon als Kind habe ich in Erinnerung, dass ich mich im Beisein von Anderen sehr unwohl fühlte, besonders bei denjenigen, die immer so selbstsicher und ‚laut‘ aufgetreten sind. Ich habe mich dann immer richtig in mich selbst verkrochen.

Ich war auch nie ein sehr selbstbewusstes Kind, das gerne im Mittelpunkt steht. Eher so der stille Beobachter. Meistens war ich eher am Rand zu finden, habe mich auch schwer damit getan, Anschluss zu finden und Freundschaften zu schließen. Ich wurde mehrere Male auch sehr enttäuscht, das hinterlässt natürlich so einige Wunden. An denen ich lange, sehr lange, zu kämpfen hatte.

Als ich in die Pubertät kam, wurde es mit der Angststörung schlimmer. Es ist natürlich auch eine sehr schwierige Zeit, man richtet seine Aufmerksamkeit noch mehr nach außen, versucht noch mehr, den Anderen zu gefallen. Andere Mädchen um mich herum haben geflirtet, was das Zeug hält, hatten Freunde, ständig. Ich stand da irgendwie mal wieder dabei, am Rand, habe zugeschaut und zugehört, wenn die anderen von ihren neuesten Liebesabenteuern erzählt haben. Ich hatte unbewusst auch irgendwie Angst vor diesem Gefühlssturm, Angst, mich auf das Wagnis Liebe einzulassen. Mich von jemandem emotional so abhängig zu machen und wieder verletzt zu werden. Deshalb habe ich mich lieber rausgehalten, es zumindest versucht. Denn die ein oder andere Enttäuschung bleibt meistens ja nicht aus.

Ich habe mich schließlich ebenfalls verliebt. Er war unerreichbar für mich, zumindest schien es mir so. Der umschwärmte Star zwei Klassen über mir. Ich habe mich nicht getraut, ihm von meiner Liebe zu erzählen, habe nur mitbekommen, wie er immer wieder mit Mädchen im Arm ankam. Das hat mir weh getan, ich habe mich immer stärker in mich selbst verkrochen.

Anvertraut habe ich mich eigentlich keinem. Bei meinen Eltern hatte ich irgendwie nicht das Gefühl, das tun zu können. Mein Vater war eher streng mit uns Kindern, mit meinem Bruder und mir, er war auch immer viel unterwegs, irgendwie unerreichbar. Meine Mutter war viel mit sich selbst beschäftigt, im Rückblick denke ich, dass sie auch so ihre Ängste und Probleme hatte. Die sie vielleicht unbewusst auch auf mich übertragen hat, aber das lässt sich ja nicht so leicht sagen.

Ich bin nach dem Abitur dann ausgezogen und habe in einer WG gewohnt. Das lief überhaupt nicht, ich hatte ständig das Gefühl, dass die Anderen gegen mich Front machen. Dass sie hinter meinem Rücken über mich lästern. Wir waren zu dritt, zwei gegen eine, sozusagen. Sie waren einfach auf einer Wellenlänge, während ich außen vor war. Ich habe mich sehr, sehr einsam gefühlt in dieser Zeit. Und hatte schließlich richtig Angst, den beiden zu begegnen. Ich habe mich immer stärker in mein Zimmer zurückgezogen, in diese Höhle, wo ich vermeintlich sicher war. Irgendwie aber auch nicht, denn durch die dünnen Wände bekam ich ja immer noch sehr viel mit. Es war keine schöne Zeit, auch, weil die Ausbildung, die ich begonnen hatte, nichts für mich war. Aber ich dachte, dass es  – natürlich – an mir liegt, dass ich es einfach nicht kann. Dass ich den Anforderungen mal wieder nicht gerecht werde und habe deshalb noch mehr die Zähne zusammengebissen.

Mit den Kollegen habe ich mich nicht wirklich verstanden. Es lief auch viel hintenrum, mit ständigen Lästereien und einer Kollegin, die die Anderen immer gegeneinander ausgespielt hat. Dem Chef war das mehr oder weniger egal, er wollte einfach nur, dass die Arbeit gemacht wird.

Ich bin schließlich gar nicht mehr ausgegangen, habe nicht mehr an sozialen Veranstaltungen teilgenommen. Habe mich noch mehr zurückgezogen und eine regelrechte Angst vor Anderen entwickelt. Hatte ständig das Gefühl, dass über mich gelacht und geredet wird. Ich bin ständig errötet, auch ins Stottern geraten, was das Ganze natürlich nur noch schlimmer gemacht hat.

Bis ich in einem Artikel über soziale Angststörung gelesen habe. Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Mensch, das trifft ja genau auf Dich zu! Es war auch eine große Erleichterung zu sehen, was mit mir los ist. Und dass es eben nicht nur ein Einzelphänomen ist, dass nicht nur ich es bin, die damit zu kämpfen hat. Das war schon eine irrsinnig große Erleichterung.

Ich habe mir dann ein Herz gefasst und eine Therapie begonnen. Das hat mir wahnsinnig gut getan, auch wenn ich am Anfang, natürlich, Angst hatte, mich jemand Fremden vollkommen zu öffnen. Aber dann war es irgendwie, als ob ein Damm gebrochen wäre. Als wenn alles in mir nur darauf gewartet hätte, sich öffnen zu können, die Gefühle endlich in Worte zu fassen. Teilweise wusste ich gar nicht, was da alles in mir steckt! Es war eine sehr schöne und wohltuende Erfahrung, auch wenn ich natürlich mit vielem konfrontiert worden bin, das ich lange verdrängt hatte.

Es ist dann Schritt für Schritt vorangegangen. Ich habe das Autogene Training für mich entdeckt, das mir noch heute sehr viel hilft. Habe begonnen, zu stricken, was mir sehr viel Spaß macht und mich immer wieder runter bringt. Nach langen Überlegungen habe ich dann meine Ausbildung abgebrochen und mich entschlossen, etwas neues zu wagen. Ich hatte so große Angst, es meinen Eltern zu sagen! Aber die haben eigentlich ganz cool und auch sehr verständnisvoll reagiert. Und ich bin in eine eigene Wohnung gezogen, was ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Freiheit war.“