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Angst vor Menschen

Du hast Angst vor Menschen? Fürchtest Dich vor der Begegnung und der Auseinandersetzung mit Anderen? Doch woher kommt diese Angst eigentlich? Und was lässt sich gegen sie tun? In diesem Artikel erfährst Du alles wichtige zu diesem Thema!

Wie lautet der Angst vor Menschen Fachbegriff?

Die Angst vor Menschen ist auch unter dem Begriff Soziale Phobie bekannt. Damit wird eine sogenannte Situationsangst bezeichnet: Der Betroffene empfindet das Zusammentreffen mit Anderen als sehr anstrengend bis hin zu bedrohlich. Er fühlt sich unter ständiger Beobachtung, hat das Gefühl, dass die Anderen hinter seinem Rücken über ihn herziehen, ihn mehr oder weniger offen kritisieren. Um dem zu entgehen, setzt er auf Flucht und Vermeidung – doch dazu später mehr.

Generell ist zu beobachten, dass man sich vor allem durch die Augen der Anderen sieht. Stark davon ausgeht, was andere über einen denken könnten, was sie im Zusammensein mit Dritten sagen könnten. Dies geht einher mit einer tiefen inneren Unsicherheit: Man hat nicht das Gefühl, anderen Leuten gegenüber ebenbürtig zu sein. Vielmehr fühlt man sich ihnen unterlegen, es ist in der Regel ein starkes Minderwertigkeitsgefühl zu konstatieren. Kritik wird sofort sehr nahe an sich herangelassen – egal, ob es dabei eine berechtigte oder eine unberechtigte war. Auch die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und Einstellungen werden anderen gegenüber nicht artikuliert – häufig nicht einmal bewusst von einem selbst wahrgenommen.

Dies ist jedoch ein wahrer Teufelskreis. Denn wer sich weiterhin nach der Liebe und der Anerkennung der Anderen sehnt, wer sich ausschließlich nach der (vermeintlichen) Meinung der anderen richtet, der wird sich zunehmend unsicherer fühlen. Und das Zusammensein mit Anderen als anstrengend und belastend empfinden. Die innere Unsicherheit, die ständige Anspannung werden also nur noch größer – und dies ist der perfekte Nährboden für die Soziale Angst.

 

Was aber gibt es über die Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen zu sagen? Häufig ist zu beobachten, dass diese von Natur aus eher schüchtern und introvertiert sind. Es fällt ihnen schwer, von sich aus auf Andere zuzugehen, ein Gespräch mit ihnen anzufangen, Smalltalk zu betreiben. Vielmehr sind sie vor allem mit folgenden Fragen beschäftigt: „Wie wirke ich auf die Anderen? Was könnten sie über mich denken? Reden sie gerade schlecht über mich?“ Die Tendenz dieser Gedanken ist klar negativ, die Gedanken drehen sich im Kreis, man „zergrübelt“ sich, ohne dabei wirklich weiter zu kommen. Die Selbstbeobachtung ist sehr stark ausgeprägt – doch entspricht sie in der Regel nicht der Realität.

Denn die eigenen Fähigkeiten und Stärken, die ja ohne Zweifel vorhanden sind, werden gar nicht oder nur ansatzweise wahrgenommen. Die Selbstwahrnehmung ist also erheblich in Schieflage geraten: Lob kann man kaum annehmen, da es dem Gefühl, der inneren Überzeugung, nichts zu können, nichts wert zu sein, ja nicht entspricht. Kritik wird hingegen gleich als Anlass genommen, um sich selbst noch mehr zu „kasteien“.

 

Woher diese Einstellung zu sich selbst kommt, ist von Fall zu Fall verschieden. Die Wurzeln hierfür liegen, wie in so vielen anderen Bereichen auch, in der Kindheit. So etwa, weil man schon von klein auf nicht das Gefühl hatte, um seiner selbst willen geliebt und angenommen zu werden: Die Liebe und der Zuspruch, die man sich damals von wichtigen Bezugspersonen gewünscht hätte, fehlte. Auch eine gewisse genetische Vorbelastung ist in diesem Zusammenhang häufig zu beobachten. Eine übermäßige Kontrolle kann übrigens ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu der Ausbildung der Angst vor Menschen führen: Wird dem Kind ständig alles abgenommen, wird ihm eingeschärft, nur ja nicht dieses oder jenes zu tun, wächst in ihm ebenfalls rasch die Überzeugung heran, dass es dieser oder jener Herausforderung nicht gewachsen ist – mit fatalen Folgen.

Die Pubertät spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle. Schließlich ist es die Phase, in der man sich besonders stark nach außen richtet, in der die Meinungen des Umfeldes besonders wichtig werden. Negative und als traumatisch erlebte Erfahrungen wie etwa ein Unfall, eine schwere Krankheit oder eine Trennung können ebenfalls eine Angst vor Menschen auslösen bzw. dazu beitragen.

Häufig kommen verschiedene Faktoren zusammen. Daher sollte man stets das „große Ganze“ im Blick behalten und sich die äußeren Umstände, aber auch die jeweilige Persönlichkeitsstruktur genau ansehen.

Wie die Angst vor Menschen überwinden?

Wichtig wäre es, so schnell wie möglich etwas gegen die Angst vor Menschen zu tun. Denn je länger diese andauert, je mehr sie sich entwickeln kann, umso schwieriger wird es letzten Endes, aus dieser Situation wieder heraus zu kommen. Je früher man sich dessen also bewusst wird, umso besser ist es auch für die Heilung – und natürlich für einen selbst.

Zum Glück ist die Soziale Phobie heute sehr gut erforscht. Dies zieht eine ganze Reihe an verschiedenen Behandlungsangeboten nach sich, so dass für den Einzelnen auf jeden Fall das Passende mit dabei sein sollte.

Beliebt ist beispielsweise die gezielte Stärkung der sozialen Kompetenz im Rahmen einer Therapie. Die Sitzungen finden dabei häufig in Gruppen statt und zielen darauf ab, sich der Angst vor der Begegnung zu stellen und sich gewissermaßen an sie zu gewöhnen. Hierbei kommen beispielsweise Rollenspiele zum Einsatz, bei welchen es darum geht, die eigenen Bedürfnisse Dritten gegenüber zu artikulieren und auch einzufordern. Schritt für Schritt lernt man so, für sich selbst einzustehen, nicht länger zurück zu stecken, sondern mehr Selbstvertrauen zu gewinnen – ein sehr wichtiger wie heilsamer Prozess.

Generell geht es bei dem Angst vor Menschen überwinden darum, zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Zu erkennen, dass man sehr wohl einiges vorzuweisen hat, dass man anderen gegenüber eben nicht unterlegen, sondern in jedem Fall ebenbürtig ist. Das ist eine Erkenntnis, die natürlich nicht von heute auf morgen verinnerlicht werden kann – vielmehr braucht es eine gewisse Zeit. Umso wichtiger wäre es daher, jetzt am Ball zu bleiben, auch, wenn es einige Stolpersteine gibt, die es zu überwinden gilt.

Ebenfalls erfolgsversprechend ist die Verhaltenstherapie. Hier geht es ebenso darum, sich der Angst zu stellen, sich den so gefürchteten Situationen bewusst auszusetzen. Dies geschieht Schritt für Schritt, in dem Maße, in dem sich der Betroffene bereit dazu fühlt. Gleichzeitig werden verschiedene Strategien und Tipps in Sachen Angstbewältigung für den Alltag einstudiert und erprobt – wie etwa Autogenes Training, Meditation, Yoga, Biofeedback oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.