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Agoraphobie

Du willst Dich genauer über die Agoraphobie informieren? Was zeichnet dieses Krankheitsbild aus? Was sind mögliche Ursachen? Und wie kannst Du sie endlich hinter Dir lassen und unbeschwert durchs Leben gehen? In unserem Beitrag erfährst Du alles, was es zu diesem Thema zu wissen gibt!

Was ist die Agoraphobie?

Zunächst wollen wir uns einmal ansehen, was die Agoraphobie eigentlich ist. Sie gilt als die schwerwiegendste aller Phobien und ist leider recht verbreitet. In der Regel tritt sie gemeinsam mit einer Panikstörung auf, sie wird von Panikattacken begleitet.

Bei der Agoraphobie leidet man unter einer Angst vor weiten Plätzen – so die wörtliche Übersetzung (das griechische Wort „agora“ bezeichnet den Marktplatz). Doch ist damit nicht nur die Angst vor diesen Orten gemeint. Sondern auch Angstzustände bei größeren Menschenansammlungen, wie etwa bei Volksfesten, im Kaufhaus, im Kino, kurz: Überall dort, wo es voller werden könnte/ ist.

  • Die Angst erstreckt sich vor allem darauf, was passieren kann, wenn es zu einer Katastrophe kommt.

  • Wenn etwa eine Massenpanik ausbricht.

  • Und man ganz alleine ist, ohne vertraute oder schützende Personen um sich herum.

Die Möglichkeit zur Flucht ist nicht gegeben – und das Gefühl, in der Falle zu sitzen, ist sehr zentral. Man fühlt sich ausgeliefert – und hat keinerlei Ahnung, wie man aus dieser Situation nun wieder herauskommen kann.

Dieses wahrlich unangenehme Gefühl führt zu einer körperlichen Stressreaktion. Diese äußert sich auf verschiedene Art und Weise. Typisch sind beispielsweise folgende Symptome:

  • Zittern

  • Schweißausbrüche

  • Frösteln

  • Herzrasen

  • Atemnot

  • Ohnmacht, Schwindelgefühle

  • Schmerzen in der Brust

  • Übelkeit

  • Kribbeln in den Fingern

  • Taubheit in den Fingern

  • Angst, die Kontrolle über Dich zu verlieren

  • Angst, Dich vor Anderen zu blamieren

  • Du hast das Gefühl, es ist alles weit weg

  • Du hast das Gefühl, es ist alles unwirklich

  • Angst vor dem Tod

  • Angst vor einem Herzinfarkt

Da diese Symptome einer Panikattacke sehr heftig sind und nicht willentlich kontrolliert werden können, wird die Situation als umso bedrohlicher erlebt. Und das, obwohl sie in der Regel meist nicht gefährlich ist, obwohl meist kein wirklicher Anlass zur Sorge besteht. Und doch sind diese Symptome, sind diese Gefühle da.

Die Panikattacke erreicht dabei nach wenigen Minuten ihren Höhepunkt. Dieser dauert ca. fünf bis zehn Minuten an, bis die Symptome nach und nach schwächer werden. Um dies nicht noch einmal erleben zu müssen, flieht der Betroffene regelrecht vom Ort des Geschehens – wie etwa vom Marktplatz, vom öffentlichen Verkehrsmittel, aus dem Kinosaal. Und wird diesen Ort auch in Zukunft vermeiden – in der Hoffnung, dass die Panikattacke, dass die Agoraphobie dann nicht mehr auftritt.

Doch ist dies leider eine trügerische Hoffnung. Denn so wächst die Angst vor der nächsten Attacke, die sogenannte Angst vor der Angst nur noch – ein wahrer Teufelskreis hat sich in Gang gesetzt. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Agoraphobie erneut „zuschlägt“ – an einem anderen Ort, zu einem anderen Zeitpunkt.

Im extremen Fall wird dies in einem vollständigen sozialen Rückzug enden, mancher Betroffener verlässt die eigenen vier Wände gar nicht mehr. Die Agoraphobie hat ihn nun vollständig im Griff…

Wie äußert sich die Agoraphobie mit Panikstörung noch?

Wie bereits erwähnt: Die Angst, dass man die psychischen wie auch die physischen Symptome nicht kontrollieren kann, ist sehr stark ausgeprägt. Und zwar so stark, dass man kaum noch klar denken kann, dass man keinen vernünftigen Gedanken mehr zugänglich ist.

Vielmehr setzt man auf das bereits oben erwähnte Verhalten von Flucht und Vermeidung – doch gibt das der Agoraphobie mit Panikstörung erst recht Nahrung.

Besonders folgende Situationen und Orte werden nun gemieden:

  • öffentliche Räume, vor allem, wenn diese gut gefüllt bis überfüllt sind (z.B. Geschäfte, Ämter, Krankenhäuser, Kino, …)

  • das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, Züge, Schiffe, Flugzeuge)

  • das Benutzen des Aufzugs

  • Aufenthalt im Freien

  • Reisen (vor allem in unbekannte Gegenden)

Doch selbst dann, wenn man sich komplett zurückzieht, wenn man die eigenen vier Wände kaum noch verlässt, kann man die Agporaphobie nicht loswerden, sie sozusagen nicht aussperren. Dies verstärkt nur noch das Gefühl, ihr ausgeliefert zu sein, ihr einfach nichts entgegensetzen zu können. Man fühlt sich ganz allein – auch wenn es im Umkreis viele Personen gibt, die einem nur zu gerne helfen würden.

Doch fällt es häufig schwer, sich jemandem anzuvertrauen – auch aus Scham. Dies verstärkt den tückischen Teufelskreis nur noch, die Agoraphobie kann sich so erst recht ausbreiten. Man ist immer stärker auf der Suche nach Sicherheit, nach etwas, woran man sich festhalten kann (im übertragenen Sinne).

Was sind mögliche Agoraphobie Ursachen?

DIE eine Ursache, die auf alle und jeden zutrifft, gibt es nicht. Vielmehr kommen in der Regel verschiedene Faktoren mit ins Spiel. Zu beachten ist beispielsweise die persönliche Biografie: Welche äußeren Umstände konnten die Agoraphobie mit begünstigen? Welche psychischen Eigenschaften haben dazu mit beigetragen?

Was häufig zu beobachten ist: Die Betroffenen haben niemals ein ausgeprägtes Selbstvertrauen entwickelt. Vielmehr ist dieses nur ansatzweise, vielleicht auch gar nicht, vorhanden, sie haben tief im Inneren das Gefühl, kaum etwas wert zu sein, nichts vorweisen zu können – auch, wenn dies überhaupt nicht stimmt.

  • Dies verstärkt jedoch nur das Gefühl von Unsicherheit.

  • Und ist ein guter Nährboden für die Angst.

Auch belastende und als traumatisch erlebte Ereignisse können zum Ausbrechen einer Agoraphobie führen. Meist sind dies jedoch „nur“ die Auslöser: Die Krankheit hat sich schon seit geraumer Zeit in aller Stille entwickeln können.

Doch welche Auslöser können dies sein? Meist führt eine belastende Stresssituation mit zur Entwicklung einer Agoraphobie. Dies kann ein Unfall, eine schwere Krankheit oder der Tod einer vertrauten Person sein. Auch der Verlust der Arbeitsstelle, eine Trennung oder Existenzangst können mit zu einer Agoraphobie führen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Ereignisse, die an sich eigentlich positiv sind. Wie etwa die Geburt eines Kindes oder der Umzug in eine neue Stadt. Gemeinsam ist all jenen Erlebnissen und Erfahrungen, dass sie mit großen Hoffnungen und Erwartungen verbunden sind, dass man „alles richtig“ machen will – und sich so nur unter Druck setzt. Die Agoraphobie tritt hier sozusagen als Ventil auf, um diesen Druck abzulassen.

Hinzu kommt, dass die Betroffenen häufig kaum gelernt haben, ihren Bedürfnissen nachzugehen, sie einzufordern, auch gegenüber anderen. Vielmehr wird Konflikten häufig aus dem Weg gegangen – mit schwerwiegenden Folgen.